Kraftfahrzeug Versicherung: Kunden wechseln ungern die Gesellschaft

Sehr viel Geld haben die Kraftfahrzeug Versicherungen im vergangenen Jahr in die Werbung investiert, um den Autofahrer von einem Wechsel ihrer Kraftfahrzeug Versicherung zu überzeugen. Genützt hat es nichts. Im Gegenteil, der Anteil der wechselwilligen Autofahrer ging um rund 700.000 zurück und lag mit insgesamt nur 1,7 Millionen auf einem historischen Tiefstand. Nun sucht die Branche nach den Ursachen.

Einer der Hauptgründe liegt zweifelsfrei in der schlechten wirtschaftlichen Situation. Trotz der Aktion mit der Abwrackprämie und den damit verbunden Neuzulassungen, bietet der Markt kein Potential für ein expandierendes Neugeschäft. Der Kunde, der die Abwrackprämie in Anspruch genommen hat, um einen Neuwagen zuzulassen, hat logischer Weise auch sein Altfahrzeug der Verschrottung zuführen müssen.

Von daher ist aus dieser Aktion kein neuer Vertrag bei den Kraftfahrzeug Versicherungen hinzugekommen. Ein weiterer Grund weshalb der Kunde dem Wechsel seiner Kraftfahrzeug Versicherung skeptisch gegenübersteht, ist der Umstand, dass er mit Recht der Meinung ist, dass er mit der Aufgabe seiner „alten“ Kraftfahrzeug Versicherung auch ein Teil guter Leistungen aufgibt. Der Kunde ist durch die Unmenge der Tarifmerkmale der Gesellschaften in den letzten Jahren schlauer und vor allem vorsichtiger geworden.

Er weiß, dass er keine Leistung der Kraftfahrzeug Versicherung für Lau erwarten kann. Oder anderes herum, bekommt er die Kraftfahrzeug Versicherung billiger, so kann und muss er davon ausgehen, dass er im Gegenzug, bislang versicherte Leistungen verliert. Allerdings muss er sich hier bei den einzelnen Kraftfahrzeug Versicherungen selbst schlau machen. Die Online-Anbieter in der Kraftfahrzeug Versicherung machen es dem Kunden nicht gerade leicht, die Tarife zu vergleichen.

Eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Tarife selbst zu gestalten und damit Beiträge zu sparen, hat zu einem hohen Maß an Verunsicherung bei den Kunden geführt. Selbst bei der Standardauswahl der Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung kommt der Kunde ins grübeln. Soll ich nun einen Selbstbehalt in Höhe von 300 Euro oder 650 Euro wählen oder doch vielleicht 1000 Euro und dann dafür lieber keine „Werkstattanbindung“? Hinzu kommt dann noch die Überlegung, wie verhält sich der neue Kraftfahrzeug Versicherer im Schadensfall.

Bekomme ich einen kompetenten Ansprechpartner oder habe ich dann einen Haufen Probleme? Letztendlich verliert der Kunde die Lust und verschiebt seine Entscheidung bis der Kündigungstermin verstrichen ist. Und somit bleibt alles beim Alten, er behält seine Kraftfahrzeug Versicherung. Bis zum nächsten Jahr in alter Frische.


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