Hausratversicherung: Wer sie braucht, was man zahlt

Die Hausratversicherung ist wichtig für alle Mieter, Wohnungseigentümer oder Hauseigentümer. Sie schützt den Wohnungsinhalt vor verschiedenen Gefahren, die der Versicherungsnehmer selbst festlegen kann. Die normalen Gefahren sind Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und Einbruchdiebstahl. Dieser Versicherungsschutz kann erweitert werden durch Zuschläge.

  • Die Hausratversicherung: Wer sie braucht, was man zahlt
  • Die Voraussetzungen für die Gefahren, dass eine Leistung erfolgt, sind unterschiedlich. Bei der Gefahr Feuer muss sich ein offenes Feuer aus eigener Kraft ausgebreitet haben.
  • Bei der Gefahr Leitungswasser muss Wasser aus Rohren ausgetreten worden sein, weil ein Rohrbruch vorlag oder das Wasser tritt aus anderen Leitungen aus.
  • Bei der Gefahr Sturm muss eine Gebäudegebundenheit vorliegen und mindestens eine Windstärke acht. Bei Hagel sind diese Voraussetzungen nicht nötig, sondern nur dass es Niederschlag in Eiskörnern war.
  • Bei Einbruchdiebstahl muss der Täter eingestiegen oder eingebrochen sein.

Die Hausratversicherung benötigen also alle, die ein Vermögen an Hausrat haben oder es sich finanziell nicht leisten könnten, neu einzurichten, wenn alles zerstört wird, also Familien mit Kindern. Studenten mit wenig Hausrat haben es eventuell nicht nötig eine Hausratversicherung abzuschließen, weil so wenig Hausrat vorhanden ist, dass dies bei einem Totalschaden nicht teuer wäre, erneut zu besorgen. Der Vorteil einer Hausratversicherung ist, dass die Leistungen nach Neuwert entschädigt werden und nicht nach Zeitwert.

Ein zehn Jahre altes beschädigtes Bett durch Feuer wird zum Beispiel durch ein neues Bett ersetzt. Im Verhältnis der Leistungen und des Beitrages lohnt sich eine Hausratversicherung: Wer sie braucht, was man zahlt, auf jeden Fall sehr. Die Beiträge sind pro Jahr gering für das, was man entschädigt bekommt, bei einem Totalschaden. Der Vorteil ist, es wird nicht nach Versicherungssumme berechnet, sondern nach Quadratmeterzahl der Wohnfläche. Man kann also nicht unterversichert sein.


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