Riester Rente oder Rürup Rente?

Die Rentenkassen sind leer! So hart das klingt, man muss es einfach so deutlich sagen, denn die Deutsche Rentenversicherung ist faktisch nicht mehr in der Lage, den nächsten Rentnergenerationen vernünftige Renten zu bezahlen. Ohne eine ausreichende, private Vorsorge sollte man also heute nicht mehr durchs Leben gehen – zu gering ist das, was man vom Staat noch erhalten kann.

Wer jedoch während seines Arbeitslebens Vorsorge betreibt, der wird vom Staat massiv gefördert, z.B. wenn er eine Riester Rente oder eine Rürup Rente abschließt. Wo aber liegen die Vorteile der Riester Rente und in welchen Situationen hat die Rürup Rente “die Nase vorn”?

Riester Rente oder Rürup Rente, was ist besser?

Nun, grundsätzlich ist es zunächst einmal so, dass es sich sowohl bei der Riester Rente, als auch bei der Rürup Rente um Rentenversicherungen mit massiver, staatlicher Förderung handelt. Während es jedoch bei der Riester Rente direkte Zulagen gibt, also einen Geldbetrag der direkt in den Vertrag eingezahlt wird, kann man die Rürup-Rente nur steuerlich absetzen und darüber einen finanziellen Vorteil für sich erlangen.

Um die maximale Riester-Förderung zu erhalten, muss man mindestens 4% seines sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens in den Vertrag einzahlen, wobei die Zulagen bereits in Abzug gebracht werden dürfen. Menschen mit geringem Einkommen haben hier natürlich eindeutig den größten Vorteil, da sie eine sehr geringe Eigenleistung erbringen müssen.

Auch Menschen mit Kindern haben große Vorteile, da es für jedes Kind eine eigene Zulage gibt. Die Rürup Rente kann hingegen nur steuerlich geltend gemacht werden. Hier profitieren also all jene Menschen, die viel Steuern zahlen, also in der Regel Besserverdiener der auch Selbstständige.


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