Archiv für Juli 2010

Rechtsschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung

Bis Ende der 80iger Jahre war ein Selbstbehalt in der Rechtsschutzversicherung nahezu unbekannt. Heute allerdings bieten nur noch wenige Gesellschaften die Rechtsschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung an. Der Grund hierfür ist die hohe Prozessbereitschaft der Versicherten. Der Selbstbehalt soll den Kunden möglichst davon abbringen, wegen Bagatellstreitigkeiten gleich einen Rechtsanwalt zu konsultieren, der naturgemäß ein starkes Interesse daran hat, die Streitigkeit im Sinne seines Mandanten zu klären und somit für ihn tätig zu werden.

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Versicherer INEAS steht unter Sonderverwaltung

Als erster europäischer Online-Versicherer wollte der niederländische Kfz-Versicherer Ineas und LadyCarOnline mit aggressiven Beitragsprämien nicht nur den deutschen Versicherern das Fürchten lehren, auch in Frankreich und Spanien wurden Kfz-Policen von Ineas und LadyCarOnline an den Mann oder besser an die Frau gebracht. Nun steht der markige Online-Versicherer unter der Sonderverwaltung der niederländischen Finanzaufsicht. In Deutschland sind rund 50.000 Kfz-Verträge betroffen.

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Die Rente mit 67–eine Illusion der Politik

Nur rund ein Drittel, der in Rente gehenden Bevölkerung in Deutschland, beantragt die Rente erst mit dem 65. Lebensjahr. Oder anders: Zweidrittel müssen vor Erreichung des regulären Rentenalters aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente gehen. Das geht aus einer neuen Statistik der Bundesregierung hervor. Trotz dieser Kenntnis wird von den verantwortlichen Sozialpolitikern immer noch die Rente ab dem 67. Lebensjahr als einziges Heilmittel der verfehlten Renten- und Sozialpolitik propagiert.

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Sicherheit ist bei den Deutschen Anlegern oberstes Gebot

Die Deutschen sind nicht nur Weltmeister im Verreisen, auch der Wille zur Geldanlage ist ungebremst. Nur riskante Geldanlagen sind kaum noch gefragt. Dieses ist allerdings nicht verwunderlich, seit sich schamlose Betrüger und Abzocker die Leichtgläubigkeit und das Vertrauen nicht nur der Deutschen Anleger zunutze gemacht und die Brache in ein kaum zu überbietendes Tief manövriert haben. Sicherlich haben auch die Anleger ihren Anteil an dem Desaster.

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